Katecholamine in Plasma und Urin
Beim Menschen sind die Katecholamine Adrenalin (Epinephrin), Noradrenalin (Norepinephrin) und Dopamin Neurotransmitter des sympathischen Nervensystems und an vielen physiologischen Prozessen beteiligt. Der Sympathikus versetzt den Körper in einen erhöhten Alarmzustand, der auch als Kampf- oder Fluchtreaktion des Körpers bezeichnet wird. Im menschlichen Körper zeigen die Katecholamine und ihre Metaboliten die Anpassung des Körpers an akuten und chronischen Stress an. Neben dem Metanephrin/Normetanephrin sind die Katecholamine wichtig für die Diagnose und die Verlaufskontrolle von Tumoren des sympathoadrenalen Systems wie den Phäochromozytomen.
Die quantitative Bestimmung von Katecholaminen im Urin wird für die Diagnose dieser Tumoren bevorzugt, während die Bestimmung von Katecholaminen im Plasma für die Lokalisierung des Tumors und für Funktionstests medizinisch sinnvoll ist. Werte oberhalb des Cut-Offs können einen Hinweis auf neuroendokrine Tumoren geben. In der Literatur werden jedoch verschiedene Krankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schizophrenie und manische Depression mit abnormal niedrigen oder hohen Katecholaminwerten beschrieben.
Für die Bestimmung von Katecholaminen in Plasma und Urin bietet LDN wettbewerbsfähige ELISA-Kits für die Bestimmung aller drei Katecholamine, die Bestimmung von Adrenalin und Noradrenalin sowie für die Bestimmung einzelner Parameter. Ein fortschrittliches Extraktionsverfahren mit 48 Vertiefungen ermöglicht die gleichzeitige Bestimmung von Plasma- und Urinproben und gewährleistet eine hohe Spezifität.






